FC Augsburg unterstützt Fans bei Protesten gegen den Videobeweis

Der FC Augsburg hat sich hinter die Fans gestellt, die den Videobeweis im Profifußball abschaffen wollen. Geschäftsführer Michael Ströll kritisiert die Umsetzung des VAR und fordert dessen Abschaffung. Die Mannschaft beendete die letzte Saison auf Platz 9 der Bundesliga mit 43 Punkten aus 34 Spielen (12 Siege, 7 Unentschieden, 15 Niederlagen).

Warum der VAR bei Augsburg auf Kritik stößt

Ströll argumentiert, dass der VAR zwar eingeführt wurde, um den Fußball gerechter zu machen, in der Praxis aber neue Diskussionen schafft. „Wir haben gesehen, dass der VAR häufig neue Diskussionen schafft, anstatt alte zu lösen“, sagte er im ‚Kicker‘. Die Emotionen im Spiel würden durch den Videobeweis verloren gehen, was den Grundgedanken des Fußballs schädige.

Protestaktionen im DFB-Pokal

Fans verschiedener Vereine planen Protestaktionen gegen den VAR bei den DFB-Pokalspielen. „In der ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch“, heißt es in einem Aufruf. Ströll unterstützt diese Sichtweise und betont, dass der VAR seit neun Jahren nicht wie geplant funktioniert.

Was kommt als Nächstes?

Der FC Augsburg wird am 30. August 2026 im heimischen Stadion gegen den FC Schalke 04 antreten. Die Debatte um den Videobeweis wird voraussichtlich weitergehen, da viele Fans und Vereine eine Rückkehr zu einem authentischeren Fußball fordern.