Wenn Energie Cottbus gegen den FC Augsburg in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals spielt, dann wird sich zumindest FCE-Coach Pele Wollitz an diese Paarung erinnern, da sie besondere Prämissen mit sich bringt. Dazu kann Energies jetzige Situation, mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga, mit der Zeit verglichen werden, als der Verein aus der 1. Bundesliga abgestiegen ist. Es war das Jahr 2009, als sich der FCE neu aufstellen musste. Jetzt muss dies auch getan werden. Aber die Situation im Gegensatz zu damals ist sehr viel positiver. Was aber interessant ist, ist, dass Pele Wollitz im Sommer 2009 das Traineramt bei den Lausitzern übernommen hatte. Der erste Gegner im damaligen Stadion der Freundschaft war der FC Augsburg am ersten Spieltag. Die Energiefans entfachten auf den Rängen so etwas wie Euphorie. Und waren Zeuge davon, wie junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs endlich eine Chance in der ersten Mannschaft bekamen. Unter anderem liefen Akteure wie Alexander Bittroff oder Nils Miatke auf. Energie gewann dann 3:1 gegen den FCA. In der darauffolgenden Saison traf man erneut auf die Fuggerstädter in der 2. Bundesliga. Danach trennten sich die Wege beider Klubs für eine sehr lange Zeit. Augsburg stieg 2010 in die 1. Bundesliga auf und behauptet sich bis heute erfolgreich in der deutschen höchsten Spielklasse. Energie hingegen verblieb bis zum Jahr 2014 in der 2. Liga und stieg im selben Jahr in die 3. Liga ab. Zwei Jahre später ging es sogar bis in die Regionalliga runter. Doch dank akribischer Arbeit und Ruhe des Vereins konnte Pele Wollitz Erfolgsgeschichten schreiben und steht damit nicht nur in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals auf einer großen Bühne.