Der FC Augsburg hat am Freitagabend ein turbulentes Spiel gegen Mainz erlebt. Keven Schlotterbeck, Abwehrspieler des FC Augsburg, hatte an diesem Abend mehrmals im Mittelpunkt gestanden. In der ersten Hälfte hatte der 27-Jährige seine Torgefahr bei Standardsituationen bewiesen. Nach einem Freistoß von Marius Wolf legte Jeffrey Gouweleeuw den Ball auf, Schlotterbeck wuchtete den Ball ins Netz zum 1:2-Anschlusstreffer. Der Abwehrspieler des FC Augsburg hatte jedoch auch in einer umstrittenen Szene eine Rolle gespielt, als er mit dem Mainzer Silvan Widmer zusammenstieß. Schiedsrichter Sören Storks verhängte zunächst einen Strafstoß, wurde jedoch von Video Assistant Referee Pascal Müller korrigiert. Schlotterbeck äußerte sich nach dem Spiel zu der Entscheidung und sagte: 'Der Elfmeter ist ein Kann-Elfmeter, kein Muss-Elfmeter'. Der FC Augsburg hatte das Spiel mit 2:3 verloren. Die Niederlage war umso bitterer, da der FC Augsburg sich in der zweiten Hälfte verbessert hatte und sogar in Führung gegangen war. Der FC Augsburg wird sich nun auf das nächste Spiel konzentrieren müssen, um den Abstand zur Spitze zu verringern. Sportdirektor Marinko Jurendic tobte nach dem Spiel und übte scharfe Kritik am Schiedsrichtergespann. Schlotterbeck war direkt Beteiligter und Leidtragender gewesen, aber er wusste seine Kritik in reflektierter Form vorzubringen. Der Ärger war ausgeprägt, selbst der sonst so analytische und rationale Sportdirektor Marinko Jurendic tobte und übte scharfe Kritik am Schiedsrichtergespann, speziell an Video Assistant Referee Pascal Müller. Schlotterbeck war direkt Beteiligter und Leidtragender gewesen. Auch er wirkte höchst unzufrieden mit diversen Entscheidungen, doch wusste er seine Kritik in reflektierter Form vorzubringen. Der Abwehrspieler des FC Augsburg hatte an diesem Freitagabend mehrmals im Mittelpunkt gestanden. In der ersten Hälfte hatte der 27-Jährige seine Torgefahr bei Standardsituationen bewiesen. Nach einem Freistoß von Marius Wolf legte Jeffrey Gouweleeuw den Ball auf, Schlotterbeck wuchtete den Ball ins Netz zum 1:2-Anschlusstreffer. Schlotterbecks Premierentreffer fand in der Nachbetrachtung indes wenig Beachtung, andere Szenen erforderten weit mehr Aufmerksamkeit. In der sechsten Minute der letztlich über zwölfminütigen Nachspielzeit hatte diese Partie einen finalen Aufreger parat gehabt. Mit Schlotterbeck in zentraler Rolle. Der Abwehrspieler beschrieb den Zweikampf mit dem Mainzer Silvan Widmer so: 'Ich hole von hier bis nach Meppen aus, damit ich den Ball in den Winkel jage. Ich schlage am Ball vorbei, bekomme dann einen Treffer am linken Fuß. Ein Treffer ist ein Foul.' So interpretierte zunächst auch Schiedsrichter Sören Storks die Aktion und verhängte nach kurzem Zögern einen Strafstoß. Dann jedoch schaltete sich VAR Müller ein und beorderte Storks zum Videostudium an die Seitenlinie. Wie schwierig Storks die Bewertung fiel, verdeutlichte eine über einminütige Entscheidungsfindung. Letztlich kassierte der Unparteiische den Elfmeter ein. 'Der Elfmeter ist ein Kann-Elfmeter, kein Muss-Elfmeter', gestand Schlotterbeck. Der Augsburger Ärger begründete sich darin, dass es sich aus ihrer Sicht um keine klare Fehlentscheidung gehandelt hatte, die Storks korrigieren musste. Schlotterbeck: 'Wenn er es sich drei Minuten anschaut, muss man ihn nicht zurücknehmen.' Zum wiederholten Mal in dieser Bundesliga-Saison hatte ein Schiedsrichter bei einer strittigen Strafstoßentscheidung zuungunsten des FCA entschieden. Dass sich die Augsburger benachteiligt fühlten, begründete sich in einer weiteren Szene. In der 70. Minute hatte sich Augsburgs Samuel Essende zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Im Mainzer Strafraum hatte er seinem Gegenspieler Dominik Kohr mit Absicht, fernab des Balles, in die Füße getreten. Storks hatte die Aktion Essendes nicht wahrgenommen; Müller wies den Kollegen jedoch an, sich die Szene am Bildschirm anzusehen. Dass der Tritt des FCA-Stürmers einen Platzverweis rechtfertigte, darüber gab es im Nachgang keine zwei Meinungen. 'Es muss Rot sein', betonte Schlotterbeck unisono. Dann fügte der 27-Jährige hinzu: 'Aber wenn der Stoß von Kohr fünf Sekunden davor so gezielt zum Kopf geht, kann man zehn gegen neun weiterspielen.' Nach 35 Minuten war bereits der Mainzer Nadiem Amiri mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Bei Rot gegen Kohr hätte der FC Augsburg einen Strafstoß bekommen. Storks hatte lediglich den Tritt Essendes bestraft, der vorangegangen war.
Rückblick
Augsburg verliert gegen Mainz: Schlotterbeck kritisiert Elfmeter
Augsburg erlebt turbulentes Spiel gegen Mainz - Schlotterbeck äußert Unverständnis über Elfmeterentscheidung. Lesen Sie die Details zum Spiel
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