Augsburgs Centurions erhalten Sondergenehmigung für Rosenaustadion
Die Centurions Augsburg dürfen am 27. September 2026 im Rosenaustadion antreten. Die Football‑Mannschaft nutzt die Ausnahmegenehmigung für ihr Play‑off‑Spiel um den Aufstieg in die zweite Liga. Bisher war der Platz für American‑Football‑Teams tabu, da der Rasen durch die Regionalligisten bereits stark beansprucht wird. Die Stadt Augsburg gab nun grünes Licht – trotz lauter Kritik.
Liga‑Stand: 9. Platz in der Bundesliga, 43 Punkte, 12 Siege‑7 Unentschieden‑15 Niederlagen aus 34 Spielen, aktuelle Form L W W D W.
Warum die Ausnahme für die Centurions wichtig ist
Für die Centurions geht es um alles. Das Play‑off‑Spiel entscheidet über den möglichen Aufstieg in die zweite Liga. Ohne das Rosenaustadion müsste die Mannschaft auf einen anderen Platz ausweichen – und riskiert, dass Fans und Spieler unter der kurzen Vorbereitungszeit leiden. Die Stadt argumentiert, dass alle Sportarten eine Chance verdienen. Doch die Bedenken bleiben: Der Rasen ist bereits durch die Fußball‑Regionalliga stark belastet.
Was die Centurions bewegt
Die Footballer trainieren seit Wochen unter erschwerten Bedingungen. Ohne eigenes Stadion müssen sie auf Nebenplätze ausweichen. Doch die Qualität leidet. Mit dem Play‑off‑Spiel im Rosenaustadion haben sie nun die Chance, vor heimischem Publikum zu spielen. Die Fans hoffen auf ein Spektakel – und auf den Aufstieg. Die Centurions selbst betonen, dass sie alles geben werden, um die Chance zu nutzen.
Die Stadt zwischen Kompromiss und Kritik
Augsburgs Stadtrat steht in der Kritik. Einige Mitglieder werfen der Verwaltung vor, die Entscheidung sei übereilt getroffen worden. Andere betonen, dass die Centurions eine feste Größe im Augsburger Sport sind. Die Stadt will nun prüfen, ob weitere Ausnahmen möglich sind – ohne den Rasen dauerhaft zu gefährden. Ein Balanceakt zwischen Förderung und Erhalt des Platzes.
Ausblick: Was kommt nach dem Play‑off?
Sollte das Team den Aufstieg schaffen, könnte es künftig öfter im Rosenaustadion spielen. Doch die Diskussion um die Rasenbelastung bleibt. Die Centurions hoffen auf eine langfristige Lösung. Die Fans warten gespannt auf das Spiel – und auf mögliche neue Regeln für die Platznutzung. Eines ist sicher: Die Entscheidung vom 27. September könnte den Verein verändern.
