Der FC Augsburg musste sich am 34. Spieltag 0:4 beim 1. FC Union Berlin geschlagen geben. Das Saisonfinale endete damit auf Platz neun für die Fuggerstädter. Trotz Niederlage ist es die drittbeste Saison in der Bundesliga-Geschichte des FCA. Manuel Baum nahm im Vergleich zur Vorwoche zwei Änderungen in der Startelf vor. Yannik Keitel ersetzte den gelbgesperrten Kristijan Jakić, zudem kehrte Robin Fellhauer für Dimitris Giannoulis (Muskelverletzung) in die Anfangsformation zurück. Im Saisonfinale verzichten musste Baum darüber hinaus auf Arthur Chaves (Knieprellung), Elvis Rexhbecaj (Infekt) und Alexis Claude-Maurice, der wegen Sprunggelenksproblemen fehlte. Beide Mannschaften tasteten sich in den Anfangsminuten zunächst ab und ließen den Ball sicher durch die eigenen Abwehrreihen laufen. Doch die Partie nahm schnell an Tempo auf und wurde deutlich offensiver. Die erste gute Aktion gehörte dem FC Augsburg: Anton Kade setzte sich auf der rechten Seite stark durch, ließ auf seinem Weg zum Tor mehrere Gegenspieler stehen, zog nach innen und suchte selbst den Abschluss. Sein flacher Schuss strich jedoch knapp rechts am Tor vorbei. Wenig später musste der FCA dann allerdings den frühen Rückschlag hinnehmen. Nach einer Ecke für Union Berlin schaltete Union-Schlussmann Carl Klaus schnell um und schlug einen langen Ball nach vorne. Finn Dahmen eilte aus dem Tor, prallte dabei jedoch mit Robin Fellhauer zusammen. András Schäfer reagierte gedankenschnell, chippte den Ball zu Andrej Ilic, der freie Bahn hatte und nur noch ins leere Tor einschieben musste. Im weiteren Verlauf bemühten sich die Rot-Grün-Weißen, Lücken in der stabil stehenden Defensivreihe der Unioner zu finden, taten sich jedoch schwer. Gleichzeitig präsentierten sich aber auch die Fuggerstädter in der Defensive aufmerksam und konsequent, sodass klare Torchancen auf beiden Seiten zwischenzeitlich Mangelware blieben. Kurz vor der Pause schlugen die Hausherren dann jedoch erneut eiskalt zu. Wieder war es ein langer Ball von Torhüter Klaus, der die Augsburger Hintermannschaft vor Probleme stellte. Burke verlängerte das Zuspiel im Mittelkreis per Kopf in den Lauf von Ilic, der sich daraufhin aus gut 20 Metern ein Herz fasste und den Ball präzise rechts unten ins Tor setzte – die 2:0-Führung für die Hausherren kurz vor dem Halbzeitpfiff. Die erste Gelegenheit in Durchgang zwei gehörte erneut den Eisernen – Dahmen bewahrte den FCA jedoch vor einem höheren Rückstand: Livan Burcu setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball in die Mitte zu Oliver Burke, der aus knapp elf Metern frei zum Abschluss kam. Der FCA-Schlussmann reagierte glänzend und parierte stark mit dem Fuß. In der 54. Minute fiel dann aber doch das 0:3. Union Berlin spielte eine Ecke kurz aus, Burcu leitete den Ball an die linke Strafraumkante zu Schäfer weiter. Der nahm Maß und hämmerte die Kugel in den rechten oberen Winkel. Die Fuggerstädter blieben bemüht, taten sich jedoch schwer noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. In der Schlussphase bot sich dem eingewechselten Uchenna Ogundu dann doch noch eine gute Gelegenheit: In der 86. Minute brachte er den Ball zunächst artistisch unter Kontrolle, sein Abschluss aus spitzem Winkel landete jedoch nur am Außennahtstrang.